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Lokale Hyperthermie (oberflächliche und tiefe)
Seit
Jahrtausenden ist die Überwärmungstherapie angewandt worden. Heute
finden immer mehr Studien in großen Unikliniken statt. Die Geräte
verbessern sich rasch. Der Erfolg in den Kombinationsbehandlungen
(Chemo- und Strahlentherapie + Hyperthermie) ist mittlerweile nicht
mehr abzuleugnen.
Inwieweit eine
Einzeltherapie mit
Hyperthermie erfolgreich sein kann, ist derzeit noch nicht zu
belegen.
Das
INDIBA-Gerät, welches bei uns zur Behandlung verwendet wird, hat
3 Funktionen:
1.
Oberflächenhyperthermie
2. Tiefenhyperthermie
3. Rektale Hyperthermie
Tumorzellen haben
bekanntlich ein Membranpotential von ca. 40mV. Gesunde Zellen ein
Potential von ca.90mV. Daraus ergibt sich eine Anfälligkeit gegen
äußere Noxen. Dies macht sich die Hyperthermie zu Nutze. Eine
Temperaturerhöhung von 40°C-43°C kann die labile Tumorzelle
zerstören und fördert die umliegende Zelle in ihrer Regeneration
durch Durchblutung.
In anfänglichen
Studien konnte belegt werden, dass durch die Hyperthermie
Chemotherapien und Strahlentherapien um 50% in ihrer Wirkung
verbessert werden konnten (Klinikum Großhadern München, Uni-Klinik
Erlangen, Klinikum Charité Berlin).
Außerdem sei die
Rezidivrate deutlich geringer nach Hyperthermiezusatztherapie.
Weitere Links zum
Thema Hyperthermie:
Naturheilpraxis Steudel
Hyperthermie-Tagesklinik Bochum |